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Rauchwarnmelderpflicht in Brandenburg

Wappen Brandenburg

Einbaupflicht

  • für bestehende Wohnungen: bis 31.12.2020
  • für Neu- und Umbauten: seit 01.07.2016

Mindestens ein Rauchwarnmelder ist einzubauen in allen

  • Aufenthaltsräumen, ausgenommen Küche
  • Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen

Verantwortlich

  • für den Einbau ist der Eigentümer zuständig
  • für die Betriebsbereitschaft ist der Eigentümer zuständig

Gesetzliche Grundlage

BbgBO §48 Absatz 4
(4) In Wohnungen müssen

1. Aufenthaltsräume, aufgenommen Küchen und 

2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen 

jeweil mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. 

 

Anmerkung: 

Anders als in anderen Bundesländer, ist in Brandenburg der Einbau von Rauchwarnmeldern auch in den Räumen vorgesehen, in denen nicht bestimmungsgemäß Personen schlafen - neben Schlaf- und Kinderzimmer sowie Fluren also auch in Wohnzimmern, Arbeitszimmern usw. Ausgenommen sind Küchen sowie Bäder und Toiletten. 

Der BbgBO kann keine Regelung zur Verantwortlichkeit für die Nachrüstung von Rauchwarnmeldern in bestehenden Wohnungen entnommen werden. Der §48 Abs. 4 beschreibt lediglich den Zustand, der am Ende der Übergangsfrist hergestellt sein muss, nicht aber wer dafür verantwortlich ist. Allgemein wird davon ausgegangen, dass die Nachrüstung von Rauchwarnmeldern in Brandenburg dem Eigentümer obliegt. Hat der Eigentümer die Geräte eingebaut, ist er auch für die Inspektion und Wartung zuständig, wenn nichts anderes geregelt ist. 

Quelle: www.rauchmelderpflicht.eu