Netzebenen

Die Netzebenen im Überblick.

Netzebene 1: Die Sender produzieren ihre Programminhalte und übertragen diese an die zentralen Empfangsstellen des Kabelnetzes, die zubenannten Kopfstellen. Heute ist diese Übertragungsform seltener geworden. Eine Vielzahl von Fernsehsender haben auf ihren Satelliten sogenannte Transponderplätze und senden ihre Sender direkt über einen Uplink auf den Satelliten und von dort aus zur Kopfstelle.

Netzebene 2: Sie besteht aus der Kopfstelle und ursprünglich auch aus den überregionalen Verteilebenen, die von den Fernsehtürmen abgedeckt wird. Hier werden die Signale empfangen und so aufbereitet, dass diese in die örtlichen Kabelnetze verteilt werden können.

Netzebene 3: Heutzutage ist die Netzebene 3 der Begriff für die regionalen Breitbandkabelnetze. Insbesondere die aus Verzweigungskabel und Hauptkabel bestehenden Netze, die von den Hauptverteilern über die Kabelverzeiweger abgehen und innerhalb von Ortschaften die Signale bis zu den privaten Grundstücken weiterleiten und verteilen.

Netzebene 4: Sie kennzeichnet den Teil des Breitbandkabelnetzes, der zur Signalübermittlung innerhalb der Grundstücke und Gebäude errichtet wird.

Netzebene 5: Die Netzebene 5 bezeichnet die Verkabelung hinter der Anschlussdose bis zu den Empfangsgeräten.